Traditionelles Heringsessen im Bornheimer Apfelweinlokal Solzer
In seiner weiteren Rede spannte Semmelroth den Bogen vom lustigen Dorf in die Mainmetropole. Er begann dabei mit der vierhundertjährigen Geschichte des Lokals Apfelwein Solzer, kam vom Bornheimer Heimatmuseum zum Städel und Romantikmuseum, vom Chor der Johannisgemeinde zum Opernhaus des Jahres sowie von der Interkulturellen Bühne in Alt Bornheim zum Schauspiel Frankfurt.
Der Zusammenhang zwischen Sport und Kultur wurde in Gegenwart der sportpolitischen Sprecherin der CDU Fraktion im Römer, S. Meister, ebenfalls angesprochen und an die von Semmelroth erstellte Machbarkeitsstudie „Olympische Spiele Frankfurt Rhein Main 2012“ erinnert.
Am Ende seines Vortrages stellte Semmelroth die Planungen für ein Techno Museum in Frankfurt am Main vor. Nach dem Umzug des Kindermuseum in die Altstadt, soll es in den dortigen Räumen an der Hauptwache einziehen.
In der sich anschließenden Frage- und Diskussionsrunde wurde auf Hans Florian Zimmer hingewiesen, der ebenso wie Sven Väth ein echter Frankforter Bub ist. Obwohl Zimmer nicht mehr wie Väth am Main lebt, nahm Semmelroth die Anregung auf, auch an diesen Sohn der Stadt zu erinnern und die musikalischen Leistungen und Erfolge des heute in den USA lebenden Künstlers hier zu präsentieren.
Noch bevor das Buffet eröffnet wurde, wurde ganz nebenbei daran erinnert, daß 1974 erstmals vom damaligen Vorsitzenden Martin Gerhardt zum Heringsessen in Bornheim eingeladen wurde.
Nach dem sich die Gäste endlich den Hering vorzüglich haben schmecken lassen, ließ der Wirt, Herr Dressler, die Anwesenden herzlich grüßen und lud zum Schnäpschen ein. Eine Geste, welche die CDU Bornheim zu schätzen verstand und sich auf das Heringsessen am 2. März 2017 im Apfelweinlokal Solzer freut.
H. Richard Hackenberg