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23.12.2021, 12:05 Uhr
„Reine Symbolpolitik - unsozial, nicht durchdacht und ohne Kostenbewusstsein!“
CDU Heddernheim kritisiert geplante Umgestaltung der Dillenburger Straße
Frankfurt am Main, 23. Dezember 2021 - Der CDU-Stadtbezirksverband Heddernheim sieht die geplante Wegnahme von zwei Fahrspuren auf der Dillenburger Straße sehr kritisch.
„Die Dillenburger Straße ist eine überörtliche Verbindungsstraße. Es wird mehr Staus mit zusätzlichen Stop-and-Go-Abgasen für die direkten Anlieger geben. Fallen zwei der vier Fahrspuren weg, bewirkt das außerdem eine Neuverteilung des fließenden Verkehrs zu Lasten der 30er-Zonen in der Titusstraße und der Heddernheimer Kirchstraße“, sagt der Vorsitzende Maximilian Dresch.

Dazu erhöhe sich der Parkdruck in den umliegenden Wohnstraßen Zeilweg, Aßlarer Straße, Hessestraße, Kaltmühlstraße, Georg-Wolff-Straße und Heddernheimer Landstraße. „Denn SPD und Grüne im Ortsbeirat wollen auf der Dillenburger die 40 Parkplätze stadteinwärts im Abschnitt zwischen Müllverbrennungsanlage und Hessestraße komplett je einem Radverkehrsstreifen überlassen. Das trifft vor allem die Leute mit nicht so dickem Portemonnaie, die in der Aßlarer Straße wohnen und sich keinen eigenen Stellplatz leisten können. Bei allem Verständnis für nötige Verbesserungen im Radverkehr: Dieses Vorhaben halten wir nicht für sozial und zu Ende gedacht!“, so Dresch. Die CDU Heddernheim erwartet durch die angestrebte einspurige Umgestaltung zusätzlich große Probleme für Einsatzfahrzeuge, Müllabfuhr und Lieferdienste. „Für das Halten auf dem Radweg gibt es für Paketboten saftige Bußgelder. Steht die Müllabfuhr auf der Fahrbahn, geht auf der Dillenburger dann zukünftig gar nichts mehr. Das wird viele Menschen verärgern, und das ganz unnötig.“

Denn die Dillenburger Straße sei in einem guten Zustand: „Der Radweg stadteinwärts mag schmal sein, aber er ist ausreichend. In Fahrtrichtung Nordwestzentrum ist der Radweg breit und in bestem Zustand. Fußgängerwege und Fahrbahn sind in Ordnung und mit schönen Bäumen gesäumt. Es gibt außer Symbolpolitik keinen Grund für diese Veränderung der Dillenburger Straße“, ist Dresch verärgert. Überall in Heddernheim fehle Geld für die Instandsetzung von Straßen, Gehwegen, Radwegen und Plätzen, und für dieses unnötige Projekt solle nun Steuergeld ausgegeben werden. Dabei hätten es drei Verkehrsdezernenten - Sikorski, Majer und Oesterling - schon nicht hinbekommen, die von Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat 2009 einmütig beschlossene fußgänger- und radfahrerfreundliche Umgestaltung der Kreuzung Dillenburger Straße/Hessestraße umzusetzen.

„Die Überwege dort bieten durch enge Bebauung nicht genügend Stellfläche für wartende Radler und Fußgänger. Nach der 2010 gemachten Planung würde der Radverkehr dann im Bereich der Kreuzung verschwenkt und auf Fahrbahniveau geführt, erhielte Abbiegespuren sowie Schutzstreifen und Aufstellbereiche“, erläutert Dresch die mit damals 235.000 Euro Kosten kalkulierte Maßnahme, die endlich realisiert werden sollte. „Das hätte einen echten Effekt für die Verkehrssicherheit an der Dillenburger Straße. Stattdessen planen SPD und Grüne, Geld zu verpulvern für rote Fahrbahnmarkierungen, die viel Unmut bei Verkehrsteilnehmern und Anliegern erzeugen werden.“
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