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04.01.2021, 17:07 Uhr
Wiesmann: In die Vergangenheit blicken, in die Zukunft investieren: Bund unterstützt Teilprojekt zur Erforschung des Mensch-Umwelt-Verhältnisses an der Frankfurter Goethe-Universität
Berlin/Frankfurt am Main, 04. Januar 2021 - Seit November 2020 fördert das unionsgeführte Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderlinie "Kleine Fächer - Zusammen stark" das Verbundprojekt "Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen".
Es beschäftigt sich mit Umweltveränderungen und Lebensweisen im Zentraloman im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr.. Die Förderung läuft über vier Jahre und umfasst für das Teilprojekt in Frankfurt knapp eine halbe Million Euro.

Hierzu Bettina M. Wiesmann (CDU), Bundestagsabgeordnete für Frankfurt am Main: "Deutschland hat eine reiche und vielfältige Hochschullandschaft, die wir unbedingt erhalten und weiter stärken müssen. Dabei kann der Wert bestimmter Fächer oder Gebiete nicht immer unmittelbar ökonomisch bemessen werden. Dies gilt bspw. für das Forschungsgebiet der Vorderasiatischen Archäologie. Weitgreifende, detaillierte wissenschaftliche Erkenntnis ist der Grundstein für eine bessere Zukunft -, auch dann, wenn ihre Gewinnung langwierig ist. Die Betrachtung bronzezeitlicher Umweltbedingungen und der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt zu dieser Zeit ist wichtig, um ein vollständiges Bild über die Entwicklung dieses Verhältnisses zu erhalten. Die Betrachtung des Umgangs mit Wasser als knapper Ressource, die Teil des Projektes ist, kann auch für die Gegenwart relevante Erkenntnisse bringen. Ich freue mich daher sehr über die Förderung des Teilprojektes an der Goethe-Universität und gratuliere den Wissenschaftlern aller Standorte. Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!"

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Hintergrund:

Das an der Frankfurter Goethe-Universität geförderte Teilprojekt zur Archäobotanik ist im Fachbereich 09 (Sprach- und Kulturwissenschaften) und dort am Institut für Archäologische Wissenschaften, in der Abteilung Vor- und Frühgeschichte angesiedelt. Das Projekt, das von Tübingen aus koordiniert wird, bringt Naturwissenschaftler aus Tübingen, Mainz, Göttingen und Frankfurt zusammen. Ziel ist es, Rückschlüsse auf Umweltbedingungen, den Umgang des Menschen mit diesen Bedingungen sowie den Eingriff des Menschen in das Ökosystem ziehen zu können. Die Fördersumme für Frankfurt beträgt rd. 446.000 Euro.

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